Mein Kind ist kein Kind mehr!
Elternvortrag mit Fragen, Diskussion und Wissensaustausch:
Mit Jugendlichen im Kontakt bleiben – «Mein Kind ist kein Kind mehr!»
Aula Schwerzgrueb, 20. Juni 2024
Die Rolle der Eltern verändert sich, wenn Kinder ins Jugendalter kommen. Statt Erziehung brauchen Jugendliche nun Eltern, die als Sparringspartner zur Seite stehen – Eltern, die
• ihre Jugendlichen dabei unterstützen, sich zu orientieren,
• sich Zeit nehmen, wenn sie gebraucht werden,
• körperlich, geistig und seelisch präsent sind,
• klare Werte und Meinungen vertreten, ohne überzeugen zu wollen oder Macht einzusetzen, und
• die Auseinandersetzung zulassen.
Maya Risch führte die Teilnehmenden in diese teils neuen Aufgaben für Eltern ein. Sie sprach über die Veränderungen während der Pubertät und gab wertvolle Anregungen für die Beziehungsgestaltung mit Jugendlichen. Die Veranstaltung bot zudem Raum für Fragen, Diskussion und Wissensaustausch.
Referentin:
Maya Risch, Familienberaterin (mayarisch.ch), Seminarleiterin Familylab (familylab.ch)
Jugend & KI, Workshop
Wie Künstliche Intelligenz den Alltag unserer Kinder prägt
Allmend Träff, 7. November 2025
Trotz Freitagabend und Herbstwetter war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt: Rund 50 interessierte Eltern, Pädagoginnen und Gemeindemitglieder folgten der Einladung zum Workshop mit Dr. Sandra Cortesi, welche an der Uni Zürich und der Uni München beforscht, wie junge Menschen mit digitalen Technologien (einschliesslich KI) umgehen. Unter dem Titel «Wie Künstliche Intelligenz den Alltag unserer Kinder prägt» beleuchtete Sandra Cortesi die Chancen und Herausforderungen, die KI-Technologien für junge Menschen mit sich bringen. Der Workshop verband wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse («Die Datenlage zeigt Folgendes …») mit praxisnahen Beispielen («Im Alltag verhalten sich Kinder wie folgt …»), wobei die Referentin eigene Erfahrungen aus ihrem Familienleben einbrachte. Dabei zeigte sie u. a. auf, wie Sprachmodelle wie z. B. ChatGPT, eigens gebaute Chatbots wie es bei Meta Ai Studio möglich ist oder algorithmisch gesteuerte Inhalte in Social Media Feeds bereits heute das Denken, Lernen und Sozialverhalten von Kindern beeinflussen.
Zwischen Faszination und Verantwortung
Dr. Sandra Cortesi betonte, dass KI nicht per se gut oder schlecht für die Heranwachsenden sei. Entscheidend sei, dass man begleitet und dass junge Menschen mit, trotz, über, durch KI und auch mal ohne KI lernen. Besonders eindrücklich war ihre Analyse von TikTok-Algorithmen und personalisierten Lernplattformen, die sowohl Potenzial für individuelle Förderung als auch Risiken für einseitige Weltbilder bergen. «Kinder brauchen nicht nur digitale Kompetenzen, sondern auch emotionale Begleitung», so Cortesi. Eltern und Lehrpersonen seien gefordert, neugierig zu bleiben und Fragen zu stellen. Man kann durchaus gemeinsam mit den Kindern digitale Räume erkunden und voneinander lernen, denn die jüngere Generation geht ganz anders mit Innovationen um als wir Eltern/ Erwachsenen.
Austausch und Aha-Momente
Der Workshop war interaktiv gestaltet: In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden über eigene Erfahrungen, Sorgen und Hoffnungen im Umgang mit KI. Viele zeigten sich überrascht, wie früh Kinder mit KI in Berührung kommen – sei es über Spielzeuge mit Spracherkennung oder über automatisierte YouTube-Vorschläge. Die Atmosphäre war offen, engagiert und geprägt von gegenseitigem Lernen. «Ich nehme heute nicht nur Wissen mit, sondern auch Mut, das Thema aktiv mit meinen Kindern zu besprechen», sagte eine Teilnehmerin beim abschliessenden Apéro.
Ein gelungener Abend für die Gemeinde
Der Allmend Träff erwies sich einmal mehr als Ort für kluge Impulse und lebendigen Dialog. Ein herzliches Dankeschön an Sandra Cortesi für ihre inspirierende Arbeit – und an alle, die diesen Abend mit ihrer Präsenz und ihren Fragen bereichert haben.
Dieser Artikel wurde inspiriert und redigiert mit Hilfe von ChatGPT und Copilot.
Presentation: KI_Workshop_November 2025
Elternrat Infotainment Team
«Unsere SEK Uitikon»
Bildungsweg nach der Mittelstufe
Was ist denn eigentlich eine «Karriere»?
Am 21. September 2023 besuchten rund 80 Eltern unsere Informationsveranstaltung «Bildungswege nach der Mittelstufe».
Die gelungene Veranstaltung startete mit einem Referat zum Bildungssystem der Schweiz, anschliessend wurden die Laufbahnmöglichkeiten anhand von Gästen aufgezeigt und abschliessend Informationen zur Sekundarschule Uitikon geboten.
Anbei die Präsentation für alle Interessenten: Bildungswege nach der Mittelstufe
«Unsere SEK Uitikon»
Der Elternrat
Neue Autorität, Workshop
Neue Autorität, Workshop
Am 1. Juni 2023 besuchte eine Schar von rund 80 angemeldeten Eltern, Lehrer, Schulleitung und Schulpflege mit Spannung den Workshop von Doris Brodmann, Lehrerin & Schulleitung, Mediatorin SDM, Coach & systemische Supervision (www.brodway.ch) und Manuela Duft, dipl. Pädagogin, systemische Beraterin, Supervisorin und Coach BSO (www.beratung-duft.ch). Das Thema Neue Autorität – Erziehung durch Beziehung, Möglichkeiten der Deeskalation und Selbststeuerung hat zu einem regen Austausch eingeladen.
Zu guter Letzt wurden uns folgende Tipps zur Neuen Autorität in Kurzform ausgehändigt und drei wertvolle Buchempfehlungen mit auf den Weg gegeben.

Der Elternrat bedankt sich bei allen für die rege Teilnahme!
Umgang von Kindern mit Geld
Umgang von Kindern mit Geld
Am 25.1. durften wir dem spannenden und informativen Ausführungen von Frau Fuchs, lic.phil. Psychologin FSP und Präsidentin des Vereins Jungendlohn.ch zum Thema „Umgang von Kindern mit Geld“ im Üdikerhuus hören. Der Elternrat hat dieses Thema aufgrund der allgegenwärtigen Thematik nach einigen Jahren erneut aufgegriffen (in der Schweiz haben >40% aller Haushalte mindestens einen Kredit – ohne Hypothek).
Sowohl online als auch vor Ort im Üdikerhuus haben wir die verschiedenen Möglichkeiten reflektiert, Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihren „Finanzen“ näher zu bringen. Startend beim Taschengeld bis zum Jugendlohn und Lehrlingslohn wurden alle Konzepte und zugrundeliegenden Ideen inkl. anschaulichen Beispielen erläutert. Angeregte Diskussionen fanden sowohl während des Vortrags, als auch beim anschliessenden Apéro -gesponsert vom Dörfli und dem Elternrat- statt.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns bereits heute auf den nächsten Termin: am 1.6. sind wir gespannt auf den Aufbau Workshop zum Thema „neue Autorität“.
Elternrat Infotainment
Präsentation: Umgang von Kindern mit Geld
Was Kinder stark macht
Was Kinder stark macht
«Kinder können nicht verlieren, wenn sie für ihre Anstrengungen gelobt werden» – so lautete eine der prägnanten Aussagen von Janine Haldi. Die Psychologin und Psychotherapeutin referierte auf Einladung des Elternrats am Donnerstag, 9. Juni zur Frage, was Kinder stark macht. Zum Vortrag im Üdiker Huus fanden sich rund 35 Mütter und Väter ein, wobei letztere sich leider an den Fingern einer Hand zählen liessen.
Janine Haldi machte drei Faktoren aus, die Kinder stärken können: Widerstandskraft, optimistische Grundhaltung und soziale Eingebundenheit. Für die Widerstandskraft unterschied Haldi zwischen sogenannten hilflosen und beharrlichen Kindern. Erstere haben ein statisches Selbstkonzept von sich selber; prägend dafür sind Aussagen wie «das kann ich nicht». Letztere dagegen lassen sich von einem dynamischen Selbstkonzept leiten und sagen stattdessen «das kann ich noch nicht». Entsprechend sollten Eltern Kinder für ihre Ausdauer wertschätzen und loben («toll, dass du dran bleibst»). «Ein typischer Erwachsenenfehler ist es dagegen, das Kind mit Aussagen wie ‹das ist doch nicht so schlimm› zu trösten, so nehmen wir das Kind in seinen Gefühlen nicht ernst», mahnte Haldi an.
Die Psychologin fuhr mit der Förderung einer optimistischen Grundhaltung fort, die zu Unrecht einen schlechten Ruf hat. Dabei geht es nicht um einen naiven Optimismus, sondern um den Glauben, dass wir uns und die Welt positiv entwickeln können. Um das Bewusstsein dafür zu schärfen, stellte Haldi Übungen vor. Beispielsweise könnte man sich von Zeit zu Zeit fragen, wofür man dankbar ist. Oder sich am Abend an drei Momente oder Dinge des Tages erinnern, die gut gelaufen sind.
Die soziale Eingebundenheit verband Haldi mit der Erkenntnis, dass Kinder und Jugendliche Teil eines Ganzen sein wollen, sei es die Familie, die Klasse oder die Gemeinde. Damit sie ihr Leben als sinnstiftend erleben, wollen sie geliebt und gebraucht werden. In Anlehnung an das berühmte Zitat von Kennedy sagte die Psychologin: «Die Frage ist also nicht, was können wir als Eltern für die Kinder tun, sondern was können Kinder für uns tun?» Hier ist ein typischer Erwachsenenfehler, das spontane Helfen der Kinder und sie mit belanglosen «Handlanger-Jobs» abzuspeisen. Stattdessen sollten Mütter und Väter sich zurücknehmen und den Kindern das Helfen ermöglichen. So lernen diese, Verantwortung zu übernehmen. Janine Haldi schloss ihren anregenden Vortrag mit dem Aufruf an die Eltern, am kommenden
Tag eine gute Tat zu vollbringen.
Der Elternrat, Arbeitsgruppe Kommunikation
Mit Kindern lernen
Mit Kindern lernen
Am 3.2.2022 hat die Arbeitsgruppe Elterninformation (Eva Stieger, Lydia Naef, Sabrina Walti und Jessica Unverricht) einen spannenden Vortrag organisiert zum Thema «Mit Kindern lernen», präsentiert von Lerncoach Janine Haldi. Wir haben an diesem Abend wertvolle Informationen und praktische Tipps bekommen, wie wir unsere Kinder besser beim Lernen unterstützen können.
Das Interesse an diesem Thema war sehr gross. Wir hatten rund 40 Teilnehmer vor Ort im Üdikerhuus und 30 Teilnehmer via der Online-Übertragung. Im Anschluss gab es einen Apéro riche, welcher freundlicherweise vom Restaurant Dörfli offeriert wurde. Besten Dank an die oben genannten Organisatorinnen und ans Restaurant Dörfli!
Ebenfalls besten Dank an Frau Janine Haldi für ihre interessante Präsentation und dass wir diese hier zum Download aufschalten dürfen.
Der Vorstand
Elternrat, Schule Uitikon
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